Geplante STADTBAHN-Projekte

Heide-Nord/Lettin

Ein Schwarz-Weiß-Bild: Ein Bus an einer Haltestelle.
Derzeit wird das Wohngebiet Heide-Nord mit Bussen erschlossen.

Das Stadtbahn-Projekt Heide-Nord/Lettin wurde Anfang März 2020 mit einem Bürgerdialog in der Heideschule gestartet. Zurzeit werden die Wohngebiete in Heide-Nord und Lettin mit Bussen erschlossen. Da sich die Einwohnerzahlen in dem Stadtteil positiv entwickeln und die Stadt weitere Bauflächen für Einfamilienhäuser erschließt, ist in den kommenden Jahren auch mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen. Dieser Entwicklung will die Stadt Rechnung tragen und das Straßenbahnnetz ausbauen.

Ziel ist, eine umsteigefreie Verbindung an die Innenstadt zu schaffen. Die Busverbindungen nach Dölau und Halle-Neustadt bleiben erhalten.

Das Projekt ist Teil des Stadtbahn-Programms, das die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) im Jahr 2013 begonnen hat. Ziel ist der Ausbau und die Modernisierung einzelner Linien des öffentlichen Personennahverkehrs zur Sicherung eines zukunftsfähigen Nahverkehrs.

Freiimfelder Straße

Ein Schwarz-Weiß-Bild: Eine Straßenbahn fährt zwischen Autos auf einer breiten Straße.
Die Freiimfelder Straße soll im Zuge des Stadtbahnprojektes umgebaut werden.

Die Stadt Halle (Saale) und die Hallesche Verkehrs-AG planen gemeinsam den Ausbau der Freiimfelder Straße. Das Projekt ist Bestandteil der Stufe 3 des STADTBAHN-Programms. Der Ausbau ist notwendig, damit die Straßenbahn auch zukünftig störungsfrei, pünktlich und sicher fahren kann. Des Weiteren müssen in der Freiimfelder Straße die Haltestellen barrierefrei ausgebaut und es soll der Verkehr insbesondere im Bereich der Comeniusschule sicherer gestaltet werden.

Im Moment befindet sich das Projekt in der Grundlagenermittlung. Das heißt konkret, es werden Vermessungen durchgeführt, alle relevanten Verkehrsdaten erfasst und Gespräche mit Anliegern geführt. Nach der Grundlagenermittlung folgt die Vorplanung, bei der verschiedene Varianten erarbeitet und nach ihrer Zweckmäßigkeit bewertet werden.

Halle-Südstadt

Ein Schwarz-Weiß-Bild: Eine Straßenbahn fährt um die Kurve.
Die Kreuzung Elsa-Brändström-Straße/Damaschkestraße/Vogelweide soll im Zuge des STADTBAHN-Projektes umgebaut werden

Beim STADTBAHN-Projekt Südstadt werden die Damaschkestraße, die Elsa-Brändström-Straße Nord und Süd, die südliche Paul-Suhr-Straße und die Vogelweide umgestaltet, denn die Verkehrsanlagen dort entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Konkret müssen Haltestellen barrierefrei gestaltet, Radwege erneuert und Gleisquerungen gesichert werden.

Unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Programm STADTBAHN Halle, der örtlichen Gegebenheiten, der Interessen aller Anspruchsgruppen und der Meinungen aus den zwei erfolgreichen Bürgerdialogen wurde durch das Planungsbüro eine Vorzugsvariante erarbeitet, die im Planungsausschuss des halleschen Stadtrates vorgestellt werden soll.

Im Frühjahr 2020 startete das STADTBAHN-Projekt Südstadt mit den Teilprojekten Elsa-Brändström-Straße, Paul-Suhr-Straße, Vogelweide und Damaschkestraße mit einem Bürgerdialog in der Franziskus-Grundschule. Noch vor Planungsbeginn und Konzeptentwicklungen wurden die Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie sie sich die Straßenabschnitte vorstellen. Sie diskutierten gemeinsam mit Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern unter anderem folgende Fragestellungen: Wie können die Interessen aller Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden beim künftigen Straßenbau berücksichtigt werden? Sollte dem Autoverkehr mehr Platz eingeräumt oder lieber die Grünflächen vergrößert werden?

In einem weiteren Bürgerdialog im April 2021, pandemiebedingt digital über TV Halle ausgetragen, wurde erläutert, was seit den Vorplanungen passiert ist.

Vorzugsvariante wurde erarbeitet

Nun wurde eine Vorzugsvariante erarbeitet, die folgende Punkte auch aus den Bürgerdialogen berücksichtigt:

  • Gesicherte Querungen mittels Lichtsignalanlagen zu allen Straßenbahnhaltestellen
     
  • Ausstattung aller Querungen mit taktilen Elementen für Blinde und Sehbehinderte sowie entsprechende Bordabsenkungen für Rollstuhlfahrende, Blinde und Sehbehinderte
     
  • Verschiebung der Haltestelle Breiter Pfuhl/Kurt-Freund-Straße für eine sichere Wegeführung der Kindergarten- und Schulkinder
     
  • Erhalt der Platanen im Nordabschnitt
     
  • Aufwertung durch neue Baumstandorte im Südabschnitt
     
  • Neuordnung der Verkehrsführung am Knoten Murmansker Straße / Theodor-Neubauer-Straße durch eine kreisverkehrsähnliche Lösung, die auch die Passierbarkeit für LKW berücksichtigt
     
  • Ausbau der Radverkehrsanlage in Form von durchgängigen Radfahrstreifen mit durchgängigen Bordabsenkungen (Hinweis aus Bürgerdialog)

Die Vorzüge dieser Variante

Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Maßnahme ist die durchgängige Herstellung eines barrierefreien Verkehrsraumes mit optischen und taktilen Leitsystemen für Sehbehinderte und Blinde einschließlich gesicherter Querungen zu den Straßenbahnhaltestellen mittels Lichtsignalanlagen.

Die verbesserte Linienführung der Straßenbahn sowie die optimierte Lage der Haltestellen insbesondere im Knoten Vogelweide/Damaschkestraße sollen die Zugangsbedingungen optimieren und die Aufenthaltszeiten an den Haltestellen deutlich verringern. Die Straßenbahntrasse wird außerhalb der Haltstellenbereiche mit Rasengleis errichtet.

Im Nordabschnitt der Elsa-Brändström-Straße bleibt die Platanenreihe erhalten. Im Südabschnitt wird der Abschnitt durch zusätzliche Baumstandorte aufgewertet. Am Knoten Murmansker Straße/Theodor-Neubauer-Straße kann der Verkehrsfluss durch die kreisverkehrsähnliche Lösung deutlich optimiert werden. Für den Radverkehr werden durchgängige Radfahrstreifen errichtet.

Grafik mit geplanter Streckenführung.
Übersicht Baubereich Paul-Suhr-Straße
Grafik mit geplanter Streckenführung.
Übersicht Baubereich Elsa-Brändström-Straße
Grafik von Straße.
Der derzeitige Querschnitt (oben) und der künftig mögliche im Nordabschnitt der Elsa-Brändström-Straße.

Planungsfortschritt für Elsa-Brändström-Straße


Nach bereits zwei erfolgreichen Bürgerdialogen zur frühzeitigen Einbeziehung aller Beteiligten zu den Vorhaben in der Südstadt im Rahmen des STADTBAHN-Programms, informieren Stadt Halle und Stadtwerke Halle über den Planungsfortschritt zur Elsa-Brändström-Straße.

Unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Programm STADTBAHN Halle, der örtlichen Gegebenheiten, der Interessen aller Anspruchsgruppen und der Meinungen aus den Bürgerdialogen wurde durch das Planungsbüro eine Vorzugsvariante erarbeitet, die im Planungsausschuss des halleschen Stadtrates vorgestellt werden soll.

Im Frühjahr 2020 startete das STADTBAHN-Projekt Südstadt mit den Teilprojekten Elsa-Brändström-Straße, Paul-Suhr-Straße, Vogelweide und Damaschkestraße mit einem Bürgerdialog in der Franziskus-Grundschule. Noch vor Planungsbeginn und Konzeptentwicklungen wurden die Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie sie sich die Straßenabschnitte vorstellen. Sie diskutierten gemeinsam mit Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern unter anderem folgende Fragestellungen: Wie können die Interessen aller Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden beim künftigen Straßenbau berücksichtigt werden? Sollte dem Autoverkehr mehr Platz eingeräumt oder lieber die Grünflächen vergrößert werden? In einem weiteren Bürgerdialog im April 2021, pandemiebedingt digital über TV Halle ausgetragen, wurde erläutert, was seit den Vorplanungen passiert ist.

Vorzugsvariante wurde erarbeitet

Nun wurde eine Vorzugsvariante erarbeitet, die folgende Punkte auch aus den Bürgerdialogen berücksichtigt:

  • Gesicherte Querungen mittels Lichtsignalanlagen zu allen Straßenbahnhaltestellen

  • Ausstattung aller Querungen mit taktilen Elementen für Blinde und Sehbehinderte sowie entsprechende Bordabsenkungen für Rollstuhlfahrende, Blinde und Sehbehinderte

  • Verschiebung der Haltestelle Breiter Pfuhl/Kurt-Freund-Straße für eine sichere Wegeführung der Kindergarten- und Schulkinder

  • Erhalt der Platanen im Nordabschnitt

  • Aufwertung durch neue Baumstandorte im Südabschnitt

  • Neuordnung der Verkehrsführung am Knoten Murmansker Straße / Theodor-Neubauer-Straße durch eine kreisverkehrsähnliche Lösung, die auch die Passierbarkeit für LKW berücksichtigt

  • Ausbau der Radverkehrsanlage in Form von durchgängigen Radfahrstreifen mit durchgängigen Bordabsenkungen (Hinweis aus Bürgerdialog)


Die Vorzüge dieser Variante


Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Maßnahme ist die durchgängige Herstellung eines barrierefreien Verkehrsraumes mit optischen und taktilen Leitsystemen für Sehbehinderte und Blinde einschließlich gesicherter Querungen zu den Straßenbahnhaltestellen mittels Lichtsignalanlagen.

Die verbesserte Linienführung der Straßenbahn sowie die optimierte Lage der Haltestellen insbesondere im Knoten Vogelweide/Damaschkestraße sollen die Zugangsbedingungen optimieren und die Aufenthaltszeiten in den Haltestellen deutlich verringern. Die Straßenbahntrasse wird außerhalb der Haltstellenbereiche mit Rasengleis errichtet.

Im Nordabschnitt der Elsa-Brändström-Straße bleibt die Platanenreihe erhalten. Im Südabschnitt wird der Abschnitt durch zusätzliche Baumstandorte aufgewertet. Am Knoten Murmansker Straße/Theodor-Neubauer-Straße kann der Verkehrsfluss durch die kreisverkehrsähnliche Lösung deutlich optimiert werden. Für den Radverkehr werden durchgängige Radfahrstreifen errichtet.

Giebichenstein

Bahn an Engstelle auf Straße.
Engstellen wie diese im Bereich Giebichenstein sollen durch Umbau entfernt werden.
Flussdiagramm zur Projektplanung.
Diagramm zur Bürgerbeteiligung.

Auf einer Bürgerversammlung 2019 im Giebichensteinviertel stellten Vertreter der Stadt Halle, der Stadtwerke Halle und der Halleschen Verkehrs-AG den derzeitigen Stand zum Projekt STADTBAHN Halle vor. Das 3-Stufen-Programm befindet sich gerade in Stufe 2 und in Vorbereitung der Stufe 3.

Zum Programm STADTBAHN Halle, Stufe 3, existieren noch keine konkreten Planungen. Die Stufe 3 soll im Wesentlichen dem Linienverlauf der Linien 3 und 8 folgen. Untersucht wird eine Ergänzungsvariante in Heide-Nord. In Vorbereitung des notwendigen Beschlusses für die Stufe 3 durch den halleschen Stadtrat wird es eine frühzeitige Beteiligung der halleschen Bürgerinnen und Bürger geben. Erst nach dem Beschluss der Stufe 3 durch den Stadtrat erfolgt die eigentliche Planung für die Bauabschnitte der Stufe 3 des Programms STADTBAHN Halle.

Antworten aus dem Bürgerdialog


Die Stadt Halle (Saale) und die Stadtwerke Halle GmbH freuen sich über das überwältigenden Interesse am Stadtbahnprogramm. 

Bei der Bürgerdialogveranstaltung zum Programm STADTBAHN Halle 2019 im Diakoniewerk hatten Hallenserinnen und Hallenser die Möglichkeit, Fragen zum derzeitigen Stand des Projekts zu stellen. Antworten erhielten sie dabei von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Halle, der Stadtwerke Halle und der Halleschen Verkehrs-AG.

Nach einem einführenden Vortrag wurden die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, im Hauptteil der Veranstaltung an Themen-Inseln zu verschiedenen Aspekten des Programms STADTBAHN Fragen zu Detailaspekten zu stellen und mit Fachleuten ins direkte Gespräch zu kommen. Das Interesse und die Anzahl der Fragen waren sehr groß, nicht alle Fragen konnten sofort beantwortet werden. Daher wurden diese Fragen und weitere Hinweise aufgenommen und dokumentiert, um im Anschluss daran durch die Fachleute in diesem Dokument fundiert beantwortet und allen Interessierten zur Verfügung gestellt zu werden.