Inhaltsbereich

Sicher mobil

Wir wollen, dass Sie nicht nur bequem, sondern auch sicher mit unseren Bussen und Bahnen unterwegs sind. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über Sicherheitseinrichtungen in Fahrzeugen und an Haltestellen. Außerdem erhalten Sie Tipps, was Sie zu einer Erhöhung Ihrer eigenen Sicherheit beitragen können.

Fahrzeuge

Lichtschranke

Eine in den Türen der Straßenbahnen eingebaute Lichtschranke verhindert, dass sich die Türen schließen, wenn sich noch Fahrgäste im Türbereich befinden. Zusätzlich ist jede Tür mit einer Gummischutzleiste versehen. Sollte ein Fahrgast mit der sich schließenden Tür in Berührung kommen, wird er dennoch nicht verletzt.

Zahlreiche Möglichkeiten zum Festhalten

Im gesamten Fahrzeug befinden sich waagerecht verlaufende Haltestangen, sowie in den Türbereichen senkrechte Haltestangen. Des weiteren befinden sich an den Rückenlehnen der Sitze Haltegriffe. Fahrgäste sollten in allen Fahrzeugen darauf achten, dass sie immer einen festen Halt haben. Das gilt besonders beim Anfahren und Bremsen der Busse und Bahnen.

Freier Blickkontakt zum Fahrer

Aus Sicherheitsgründen ist bei allen Fahrzeugen die Rückwand der Fahrerkabine aus Glas mit Durchblick- und Durchsprechmöglichkeit gestaltet. Allein durch die optische Präsenz des Fahrers wird das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste erhöht.

Notbremse

In Notsituationen kann die Notbremse durch Betätigung des Hebels ausgelöst werden.

Notausstieg

In den Bussen und Straßenbahnen erfolgt der Notausstieg über die Türen. Über jeder Tür befindet sich ein Hebel. Nach der Betätigung des Hebels können die Türen aufgedrückt werden. Auch durch gekennzeichnete Fenster ist ein Notausstieg möglich. Dafür muss mit dem kleinen roten Nothammer, der zwischen den Fenstern angebracht ist, die Scheibe eingeschlagen werden.

Feuerlöscher und Verbandskasten

Alle Fahrzeuge der HAVAG sind mit einem Feuerlöscher und einem Verbandskasten ausgestattet.

Videoanlagen

Einige Straßenbahnen sind mit Kameras ausgerüstet, die das Geschehen im Wagen aufzeichnen. Ein Piktogramm im Türbereich informiert darüber, ob ein Fahrzeug mit einer Videoanlage ausgerüstet ist.

Haltestellen

Ein- und Aussteigen

Rund 300 Haltepunkte für Straßenbahnen und Busse gibt es im Netz der HAVAG. Wir bemühen uns grundsätzlich darum, die Haltestellenbereiche übersichtlich und sicher zu gestalten. Entlang der Bahnsteigkanten befindet sich an den ausgebauten Haltestellen ein Blindenleitstreifen. Diese Streifen sollen durch ihre geriffelte und andersfarbige Oberfläche Blinden und Sehbehinderten Menschen den Zugang zu unseren Fahrzeugen erleichtern. Fahrgäste sollten beim Warten immer einen genügenden Abstand zum Bahnsteigrand halten.

Sicher über die Schienen und Straßen

Um zu unseren Straßenbahnen zu kommen, müssen oft Straßen und Gleise überquert werden. Wo es die Verkehrssituation zulässt, sind die Fußgängerampeln an den Überwegen so geschaltet, dass sie „Grün“ anzeigen, bevor eine Bahn die Haltestelle erreicht. Das Überqueren des Gleiskörpers direkt hinter einer abfahrenden Bahn sollte grundsätzlich vermieden werden, da sonst keine ausreichende Sicht auf den gesamten Gleisbereich vorhanden ist und so eine entgegen kommende Bahn übersehen werden kann. Dies sollte auch beim Überqueren der Straße hinter einem Bus hinsichtlich entgegen kommender Busse oder Autos beachtet werden.

Aktion Rote Karte

Im Rahmen der Aktion Rote Karte werden durch Mitarbeiter der Halleschen Verkehrs-AG und der Verkehrswacht Halle an Fußgänger rote Karten für verkehrswidriges Verhalten und grüne Karten für korrektes Verhalten verteilt. Ziel dieser Aktion ist es, mit den Fußgängern ins Gespräch zu kommen und an die Einhaltung der Verkehrsregeln zu appellieren. Diese Aktionen werden an Punkten durchgeführt, wo es in der Vergangenheit vermehrt zur Missachtung rot zeigender Ampeln durch Fußgänger gekommen ist.

Bei einer im Jahr 2008 am Franckeplatz durchgeführten Verkehrssicherheitsaktion gingen trotz orange leuchtender Warnwesten der Mitarbeiter der Halleschen Verkehrs-AG und Verkehrswacht ein Drittel aller Fußgänger bei Rot über die Fußgängerampel. Damals wurden insgesamt 155 rote Karten für verkehrswidriges und 324 grüne Karten für korrektes Verhalten an die Fußgänger verteilt.