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Die Chronik der HAVAG

Marktplatz Halle (Saale), 1920er Jahre

2018

Mobilitätshelfer in Bus & Bahn: In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Halle und dem Eigenbetrieb für Arbeitsförderung der Stadt Halle (Saale) startete im April der Begleitservice neu.
Nutzen können dieses kostenlose Angebot alle, die Unterstützung und Orientierungshilfe für ihre Fahrt mit Bus und Bahn benötigen. Das Angebot wird mit Landesmitteln und vom Jobcenter Halle (Saale) gefördert.
Die geschulten Mobilitätshelfer begleiten die Fahrgäste auf ihrem Weg und geben Hilfestellungen beim Ein- und Aussteigen, beim Kauf einer Fahrkarte, bei der Orientierung im Streckennetz oder unterstützen auf dem Weg von der Wohnungstür zu einer medizinischen Einrichtung, Behörde oder Veranstaltung.  Außer für eine Fahrkarte entstehen keine zusätzlichen Kosten.

HAVAG-SERVICE-CENTER zieht vom Marktplatz ins Stadtcenter Rolltreppe: Das HAVAG-SERVICE-CENTER zog am 2. Mai in die neuen und modernen Räumlichkeiten in der Großen Ulrichstraße 57.
Für Kunden und HAVAG-Kundenberater gibt es nun mehr Platz in den großzügigen Räumen. An sechs Schaltern stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Beratungen rund um die HAVAG-Produkte zur Verfügung. Für eine schnelle, unkomplizierte Information dienen außerdem Touchscreen-Monitore und ein Terminal. Das neue SERVICE-CENTER ist komplett barrierefrei, bietet Sitzmöglichkeiten, einen Trinkwasserspender und ist besser klimatisiert.

Weitere fünf neue Busse fahren durch die Saalestadt: Fünf neue Busse wurden für ihren Einsatz im Liniendienst ab Mai 2018 angeschafft. Drei der fünf Fahrzeuge sind Gelenkbusse, die statt bisher 12 Meter nun 18 Meter lang sind. Sie tragen gestiegenen Fahrgastzahlen auf einigen Buslinien Rechnung und werden vorrangig dort eingesetzt. Wie die bereits angeschafften Busse tragen auch die neuen Fahrzeuge Namen prominenter Hallenserinnen und Hallenser: Architekt Paul Thiersch, Reformatorin Felicitas von Selmenitz, Chirurg Richard von Volkmann, Mediziner Friedrich Hoffmann und Historiker Johann Christoph von Dreyhaupt.
Die Linienbusse vom Typ Mercedes-Benz Citaro II präsentieren sich barrierefrei, sicher und umweltfreundlich. Durch eine Verbesserung der Schadstoffklasse entsprechen sie der Abgasnorm Euro 6. Alle Fahrzeuge sind mit dem blauen Umweltengel zertifiziert. Die Wahl besonderer, schmutzabweisender und pflegeleichter Materialien ermöglicht eine schnelle Reinigung.

Hochmoderner Knotenpunkt Veszpremer Straße/ Südstadtring wird offiziell durch Minister eröffnet: Die „neue Mitte des halleschen Südens“ an der Veszpremer Straße/Südstadtring wurde durch den Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Webel, und den Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale), Dr. Bernd Wiegand, als ein wichtiges Vorhaben des Programms STADTBAHN Halle offiziell eröffnet. Mit der Realisierung des neuen ÖPNV-Umsteigepunktes ist ein neues Zentrum im Stadtteil Südstadt entstanden. Das 20-Millionen-Teilprojekt des Programms STADTBAHN Halle wurde von Oktober 2016 bis Mai 2018 realisiert. Alle beteiligten Firmen arbeiteten mit Hochdruck an der Umsetzung des ehrgeizigen Projektes. 

Tag der offenen Tür bei der HAVAG: am 1. September, von 10 bis 17 Uhr lud die HAVAG zum Tag der offenen Tür auf dem Betriebshof Freiimfelder Straße ein. Neben vielen informativen Programmpunkten, Einblicken hinter die Kulissen sowie Spiel & Spaß wurden erstmals das neue HAVAG-Kundenleitbild und die neuen Kundengarantien der Öffentlichkeit vorgestellt. 7.500 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür.

Unsere Kundengarantien:
Durch unsere freiwilligen Garantien wird unser Qualitätsanspruch messbar. An der Einhaltung der Garantien arbeiten alle HAVAG-Mitarbeiter aktiv mit.

Unsere Garantien im Überblick:

Die PünktlichkeitsGarantie: 20 Minuten zu spät? 24-Stunden-Karte oder Taxi gratis
Pünktlichkeit und garantierte Anschlüsse sind uns besonders wichtig. Kommen Fahrgäste mit unseren Verkehrsmitteln zwischen 5 und 22 Uhr trotzdem mehr als 20 Minuten verspätet an ihrer Zielhaltestelle an, erstattet die HAVAG den Fahrpreis in Form einer gratis 24-Stunden-Karte für eine Person in der Tarifzone 210 oder 233.
Verspätet sich die planmäßige Abfahrt zwischen 22 und 5 Uhr um mehr als 20 Minuten, dann zahlt die HAVAG einen Anteil an der Taxi-Rechnung bis zu einer Höhe von 20 Euro.

Die AntwortGarantie: Keine Antwort in 7 Tagen? 24-Stunden-Karte gratis.
Wir sind 24 Stunden am Tag für Sie erreichbar. Für schriftlich eingereichte Anliegen per Post, E-Mail, Webformular oder Fax garantieren wir eine qualifizierte Antwort innerhalb von sieben Arbeitstagen. Gelingt das nicht, entschädigen wir die Einreicher mit einer Freifahrt per 24-Stunden-Karte für eine Person in der Tarifzone 210 oder 233.

Die TicketGarantie: Automat defekt? Freifahrt.
Neben vielen stationären Automaten sowie Online-Vertriebswegen stehen unseren Fahrgästen in allen Niederflurfahrzeugen mobile Fahrkartenautomaten zum Ticketkauf zur Verfügung. Sollten diese unerwartet ausfallen, können Sie Ihre Fahrt bis zum nächsten Umstieg trotzdem fortsetzen. Im Falle einer Ticketkontrolle werden die notwendigen Fahrkarten direkt beim Kontrollpersonalgekauft.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://havag.com/kundengarantien

Das HAVAG-Leitbild
Das HAVAG-Leitbild beschreibt das Leistungsvermögen der HAVAG und gibt allen Mitarbeitern eine wesentliche Orientierung im Arbeitsalltag. Es wurde unter Einbeziehung der verschiedenen Bereiche der HAVAG entwickelt, gemeinsam mit Betriebsrat und Fahrgastbeirat. Mehr zum neuen HAVAG-Leitbild.

2017

Neue mobile Fahrkartenautomaten im Einsatz - Start der Einführungsphase: Im Januar startete die Einführungsphase der neuen mobilen Fahrkartenautomaten. Dafür wurden die ersten Fahrzeuge mit neuen Geräten ausgerüstet. Die ersten neuen Automaten wurden in einem Bus und in zwei Straßenbahnen eingebaut. Die neue Automatengeneration mit Bargeldfunktion und neuer Systemoberfläche bietet eine einfache und intuitive Bedienung.

50. neuer mobiler Fahrkartenautomat ging in den Kundenbetrieb: Am 5. April 2017 ging der 50. neue mobile Fahrkartenautomat in einer Straßenbahn in den Kundenbetrieb. Anlässlich dieses Meilensteins lud die HAVAG interessierte Hallenser auf den Marktplatz zu einer Kundenaktion ein, um sie umfangreich über die neuen Automaten zu informieren. Die Fahrgäste hatten die Möglichkeit, den neuen Automaten direkt vor Ort gemeinsam mit Fachverantwortlichen der HAVAG zu testen.

Weiterhin sollen drei bis vier Fahrzeuge pro Woche ausgerüstet werden. Insgesamt werden 144 mobile und 20 stationäre Automaten an ausgewählten Haltestellen ein- bzw. aufgebaut. Das neue mobile Gerät ist einen Meter hoch, 59 Zentimeter breit und 37 Zentimeter tief. Das Gewicht beträgt 125 Kilogramm und mit Halterung 140 Kilogramm
Die Montage und Inbetriebnahme durch die Techniker der HAVAG und der Partner dauert bis zu drei Tage pro Fahrzeug.

HAVAG-Projekt „Strab auf Trab“ mit Transferpreis ausgezeichnet: Unter dem Motto „Wissenschaft goes Praxis“ hatten Therese Kästner und Florian Henze, beide Psychologen am Institut für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), 2015 das Projekt „Strab auf Trab“ gestartet. Das Projekt erhielt den Transferpreis der MLU. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wurde den beiden Wissenschaftlern durch René Walther, Geschäftsführer der Stadtwerke Halle, überreicht.

„Strab auf Trab – psychische Belastungen bei Berufsfahrern analysieren, bewerten und gestalten“, lautet das gemeinsame Projekt der HAVAG und der Martin-Luther-Universität. Ziel des Projektes ist ein steter Ausbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Fahrdienst. Die beiden Wissenschaftler schlugen auf Basis der Ergebnisse ihrer Untersuchung Maßnahmen zur Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung der Straßenbahnfahrer vor. Die Arbeitsgruppe „Verkehr“ des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) der HAVAG, unter der Leitung von Uta Schmidt und Joachim Martin, Bereichsleiter Verkehr und Betrieb bei der HAVAG und damit Chef der Fahrer/innen, bearbeitet derzeit die vorgeschlagenen Maßnahmen. Nach Abschätzung von Aufwand und Nutzen wird als erstes die Pausengestaltung der Fahrer/innen in Bezug auf das Erholungspotenzial bearbeitet, denn hier kann eine Menge erreicht werden.

Sechs weitere neue Linienbusse: Vinzenz Schwarz, Vorstand der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG), und Peter Sodann, erfolgreicher Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant, der von 1980 bis 2005 das „Neue Theater“ in Halle leitete, haben am 5. Juli 2017 gemeinsam den neuen „Peter Sodann-Bus“ offiziell eingeweiht. Nachdem bereits in den Jahren 2014, 2015 und 2016 jeweils sechs neue Busse geliefert wurden, werden in Kürze insgesamt 24 neue Fahrzeuge unterwegs sein. Auch diese Busse tragen die Namen von prominenten Hallensern: Neben Peter Sodann heißen diese Johanna Charlotte Unzer, Ludwig Wucherer, Friedrich Wilhelm Zachow, Carl Loewe und Christian Wolff. Die Idee der Buspatenschaften hatten Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs der HAVAG entwickelt.

Die dreitürigen Standard-Linienbusse vom Typ Mercedes-Benz Citaro II präsentieren sich umweltfreundlich, sicher und barrierefrei. Modernste Technik bei den Linien- und Zielanzeigen und im Innenraum der Busse sowie überarbeitete Piktogramme und Tastenanordnungen sollen jedem Fahrgast eine unkomplizierte und komfortable Fahrt.
Informationen zu allen weiteren Busnamensgebern sind zu finden unter www.havag.com/news-infos/projekte-havag/busnamensgeber.

Gimritzer Damm wird für Verkehr vorzeitig freigegeben: Am 20. Oktober wurde der Gimritzer Damm zwischen Rennbahnkreuz und Saaleaue wieder freigegeben und damit vier Wochen eher als geplant. Damit ist der Ausbau der Gleisanlagen, Fahrbahnen, Fuß- und Radwege im Rahmen des Fluthilfeprogrammes fertiggestellt. Die Komplexmaßnahme umfasste den Ausbau des gesamten Straßenzuges zwischen Rennbahnkreuz und der Heideallee nördlich des Knotenpunktes Weinbergweg/Walter-Hülse-Straße. 

Aufgrund des Hochwassers im Jahr 2013 traten zum Teil erhebliche Schädigungen im Untergrund der vorhandenen Gleisanlagen, Straßen und Wege ein, die bereits zu Setzungen führten. Um die eingetretenen Schädigungen zu beseitigen, wurde der Straßenzug zwischen Rennbahnkreuz und der nördlichen Einmündung der Halle-Saale-Schleife abschnittsweise erneuert.

Begonnen wurde mit der westlichen Richtungsfahrbahn bis Rennbahnkreuz, die bereits im April dieses Jahres wieder dem Verkehr übergeben werden konnte. Im Juni begannen die Arbeiten des aktuellen Abschnitts. Pünktlich zum Schulbeginn am 10. August konnte in nur sechswöchiger Bauzeit die Straßenbahn wieder ihren Betrieb aufnehmen. Im Anschluss erfolgte der Ausbau der östlichen Richtungsfahrbahn Richtung Heide.
Im Schatten der Straßenarbeiten wurden zwei große Abwasserdruckleitungen, eine Trinkwasserhauptleitung und ein Regenwasserkanal, Strom- und Gasleitungen erneuert.

STADTBAHN Halle: Ausbau und Sanierung der Großen Steinstraße von Januar bis Mai 2019: Um die Leistungsfähigkeit und Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Halle zu verbessern, werden ab Januar 2018 die Große Steinstraße zwischen dem Franzosenweg und dem Bereich Kleinschmieden ausgebaut und vollständig modernisiert. Die Arbeiten umfassen die Sanierung des Gleiskörpers der Straßenbahn, die Neuorganisation der Verkehrsführung am Joliot-Curie-Platz mit Ampelregelung, den barrierefreien Umbau der Bahnsteige und sichere Fußgängerquerungen, sowie die Verbesserung der Radverkehrsführung. Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch ein Großteil der unterirdischen Infrastruktur in der Großen Steinstraße erneuert. Die Straßenbahnlinien 1, 2, 5 und 10 werden vom 15. Januar 2018 bis Mai 2019 umgeleitet.

2016

„125 Jahre elektrisiert durch Halle“: Von 1891 bis 2016 – 125 Jahre ist Halle (Saale) elektrisiert. Mit vielen Veranstaltungen geht die HAVAG in diesem Jahr auf eine spannende Reise quer durch die Geschichte der elektrischen Straßenbahn in der Saalestadt. Das Jubiläumsjahr startet mit einer Ausstellung in der Bahnhofslounge, dank Bildern aus dem Fundus des halleschen Stadtarchivs.

Ausbau Böllberger Weg Nord: Auf der Westseite startet die HAVAG mit dem Rückbau des Gleises und Aufbrucharbeiten an Fahrbahn und Gehweg. Gleichzeitig errichtet die HWS neue Trinkwasser- und Gasleitungsquerungen im Böllberger Weg.

Genscher-Bus geht auf Tour: Mit einer ganz besonderen Geste würdigt die HAVAG den verstorbenen prominenten Hallenser und Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher: Einer der sechs neu angeschaftten Busse trägt nicht nur Genschers Namen, sondern hat auch einen extra gelben Fahrgastsitz.

Peißnitzexpress feiert 55. Geburtstag: Um den Geburtstag der Parkeisenbahn gebührend zu feiern, sind alle Interessierten zum Bahnhof Peißnitzbrücke auf die Peißnitzinsel eingeladen. Auf die Besucher wartet ein buntes Programm und Mitfahrten auf dem Führerstand der Lokomotiven.

Tag der offenen Tür bei der HAVAG: Anlässlich des Jubiläumsjahres „125 Jahre elektrisiert durch Halle“ feiert die HAVAG im Betriebshof in der Freiimfelder Straße. Jung und Alt können bei Werkstattführungen einen Blick hinter die Kulissen werfen, historische und moderne Fahrzeuge inspizieren, Rundfahrten genießen, Elektroscooter ausprobieren oder mit einer 360°-Brille die STADTBAHN Halle-Baustellen besuchen.

Fahrgastbefragung in Klima-Straßenbahnen: Drei mit GPS und speziellen Sensoren ausgerüstete Straßenbahnzüge der HAVAG untersuchen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) seit Mai 2014 das Stadtklima in Halle (Saale). Parallel werden Simulationen zur thermischen Belastung von Fahrgästen in Straßenbahnen durchgeführt. Um die Modellrechnungen zu untermauern, werden
die Fahrgäste für weiterführende Hinweise in diesen Bahnen zu ihrem thermischen Empfinden während der Fahrt befragt.

Neue Rampen für ältere Niederflurfahrzeuge: In den älteren Niederflurfahrzeugen der HAVAG werden mobile Rampen nachgerüstet, um einen behindertengerechten Einstieg zu ermöglichen. Jede Bahn des Typs MGT6 erhält an der Mitteltür eine solche Brücke, um den Spalt zwischen Fahrzeugkante und Bahnsteig zu schließen und ein einfaches Hinein- und Herausrollen zu ermöglichen.

2015

Großprojekt abgeschlossen: Ein weiterer Meilenstein des ambitionierten Programms STADTBAHN Halle ist fertiggestellt. Nach der Großen Ulrichstraße und der Torstraße ist die Neugestaltung des Rannischen Platzes abgeschlossen. Der Kfz-Verkehr und die Straßenbahnen rollen wieder über den Platz.

Kundenfreundlicher Online-Tarifrechner:Einfach und schnell HAVAG-Tarife vergleichen, das passende Ticket finden und sparen – das ist nun für alle Kunden möglich. Mit dem Online-Tarifvergleichsrechner können sie kinderleicht prüfen, ob sie für ihre Fahrten mit Bus und Straßenbahn das passende Ticket gewählt haben.

Hallenser testen Fahrkartenautomaten: 2016 sollen neue Fahrkartenautomaten, die im Gegensatz zu den  Vorgängerautomaten auch Bargeld sowie EC- und Kreditkarten akzeptieren, in den Bussen und Bahnen der  Halleschen Verkehrs-AG installiert werden. Dafür haben die Saalestadtbewohner im Vorhinein die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche an einem extra aufgestellten Testautomaten auf Herz und Nieren zu prüfen.

Halle fährt grün: Im Rahmen des länderübergreifenden Bundesprojektes „Grüne Mobilitätskette“ überlassen die Stadtwerke Halle (SWH) sieben von zehn Elektrofahrzeugen der Stadt Halle (Saale) zur Nutzung. Im Juli 2014 hat die SWH zwei Fördermittelbescheide vom Land erhalten. Davon wurden im ersten Schritt zehn Elektrofahrzeuge beschafft. Im zweiten Schritt werden Elektroladesäulen in Halle (Saale) und im Umland in Betrieb genommen.

Mehr Informationen, mehr Service: Neuer Service für die Fahrgäste der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG): An Knotenpunkten und Endstellen werden zusätzlich zum Haltestellennamen auch Umsteigemöglichkeiten angesagt und damit auf wichtige  Einrichtungen in Halle hingewiesen. So kommen die Fahrgäste mit mehr Informationen ans Ziel und besonders Touristen wird die Orientierung im HAVAGLiniennetz erleichtert.

Verkehrsprojekt geht weiter: Eine neue Etappe beginnt am 2. März mit der Umgestaltung des Steintors zu einem modernen und zeitgemäßen Platz. Der Umbau des Verkehrsknotens ist wesentlicher Bestandteil der ersten Stufe des Programmes STADTBAHN Halle. Zur gleichen Zeit startet die nächste Phase der Umgestaltung des Rannischen Platzes.

2014

Neuer Fahrgastbeirat bei der HAVAG: Im neuen 18-köpfigen Fahrgastbeirat der HAVAG sind erstmals Mitglieder aller zentralen Fahrgastgruppen, wie Schüler, Studenten oder Senioren vertreten. Arbeitsthemen des Beratergremiums sind unter anderem: Bedienerführung von Automaten, Ticketangebote und neue Fahrzeuge.

Straßenbahn der HAVAG überwacht das Stadtklima: Die SWH wirkt mit der HAVAG neben der Stadt Halle (Saale) als Projektpartner in dem vom Land Sachsen-Anhalt und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) initiierten Projekt zu „Untersuchungen zum Stadtklima der Stadt Halle (Saale)“ mit. Dabei überwachen drei Straßenbahnzüge der HAVAG bei ihren Fahrten durch Halle (Saale) das Stadtklima. Die Daten fließen in Modellrechnungen zum Stadtklima ein.

Freie Fahrt mit der Straßenbahn durch die Große Ulrichstraße: Nach einem Jahr Bauzeit wird ein Abschnitt des STADTBAHN Halle-Projektes in der Großen Ulrichstraße fertiggestellt. Im Rahmen der komplexen Baumaßnahme entstanden u. a. neue Gleisanlagen und Fahrstromleitungen, barrierefreie Haltestellen sowie moderne Kommunikationsanlagen.

Tag der Elektromobilität: Rund 500 Interessierte kommen zum 3. Tag der Elektromobilität Sachsen-Anhalt. HWS und EVH erhalten zwei Förderbescheide, mit denen zehn Elektrofahrzeuge und 17 Ladestationen finanziert werden. Der Aktionstag steht im Zeichen des gemeinsamen Forschungsprojekts „Grüne Mobilitätskette“ von Partnern aus Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nutzern soll ermöglicht werden, die jeweiligen Stärken von Elektroauto, Bus und Bahn einfacher zu kombinieren. Durch die Einbindung der Elektromobilität in die „Mobilitätskette“ soll der Verkehr in Mitteldeutschland komfortabler, energieeffizienter und umweltfreundlicher werden.

Neue Schülertickets bei der HAVAG: Die HAVAG weitet ihren Vertrieb mit zwei neuen Schülertickets aus. Im Schuljahr 2014/15 gibt es die MiniCard Halle für die Schulzeit und die MaxiMobilCard Halle für Schul- und Freizeit. Die neuen Karten richten sich an Schüler, die aufgrund ihrer Entfernung zwischen Wohnort und Schule keine Schülerzeitkarten von der Stadt Halle (Saale) erhalten.

Reduzierte Energiekosten im Betriebshof der HAVAG: Die bestehende Wärmeanlage im Betriebshof Freiimfelder Straße wird durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit der elektrischen Leistung von 140 Kilowatt ergänzt. Die EVH wird mit der Umsetzung und dem Vollservice für die nächsten zehn Jahre beauftragt. Die HAVAG erreicht eine deutliche dauerhafte Reduzierung der Energiekosten am Standort.

Neues Semesterticket der HAVAG: Die HAVAG weitet ihren Vertrieb mit dem neuen Semesterticket aus. Es gilt für die 20.000 Studierenden der MLU erstmals einheitlich im gesamten, rund 7.500 Quadratkilometer umfassenden MDV-Gebiet rund um die Uhr und das ganze Semester lang.

STADTBAHN Halle: Ausbau Rannischer Platz und Am Steintor: Im Rahmen des STADTBAHN Halle-Programms beginnt die Neugestaltung des Rannischen Platzes und des Verkehrsknotenpunktes Am Steintor. Auf der gesamten Linie 1 wird die Straßenbahn soweit wie möglich vom Individualverkehr getrennt.

Sechs neue Linienbusse bei der HAVAG: Weil die alten Linienbusse ausgedient haben, investiert die HAVAG in die Beschaffung von zunächst zwölf neuen Linienbussen. Umweltfreundlich, sauber, sicher, barrierefrei und mit verbessertem Fahrgastservice – so präsentieren sich die ersten sechs fabrikneuen Busse, die Namen bekannter hallescher Persönlichkeiten tragen.

2013

Neue Straßenbahnen für Halle: Im Februar erreicht per Tieflader das erste von zwölf neuen Fahrzeugen des Straßenbahntyps MGTK2 den Betriebshof Freiimfelder Straße. Am 1. Juni wurden die Fahrzeuge an die Hallenser übergeben und sind nun im Einsatz.

Neues Erscheinungsbild: Die Stadtwerke Halle-Gruppe überarbeitete ihr Erscheinungsbild und integrierte dabei die HAVAG.

Startschuss für STADTBAHN-Projekt: Im April begannen die Bauarbeiten in der Großen Ulrichstraße in der Innenstadt sowie in der Torstraße in Halles Süden. Der Ausbau der Straßenbahn zur STADTBAHN Halle setzt damit wichtige Impulse für die Stadtentwicklung. Dieses Bauprojekt wird im Zusammenschluss mit der Stadt Halle, den Stadtwerken Halle GmbH und der Halleschen Verkehrs-AG gemeistert. In der ersten Stufe des Projektes wird die Linie 1 ausgebaut und räumlich vom Individualverkehr getrennt.

100.000 Fahrscheine per App: Anfang Mai ging das 100.000. Handy-Ticket über den virtuellen Verkaufstresen der easy.GO-App. Seit Februar 2010 wird dieser Service zur Verfügung gestellt.

Technik zwischen gestern und heute: 1902 nahm die Straßenbahn zwischen Merseburg und Halle-Ammendorf ihren Dienst auf. Später war sie mit ihren 30,7 Kilometern die längste Straßenbahntrasse der DDR, die vor allem die Chemiestandorte miteinander verband. Im 111. Jahr ihres Bestehens verkörpert die Strecke entlang der „Techniklinie 5“ Industriekultur mit Innovationspotenzial und Wirtschaftskraft.

Bauvorhaben pünktlich abgeschlossen: Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wechselte der Fahrplan. Die Große Ulrichstraße und die Torstraße wurden nach umfassendem Neubau für den Straßenbahnverkehr wieder frei gegeben. Die Arbeiten am STADTBAHN-Projekt in der Torstraße sind damit abgeschlossen, in der Großen Ulrichstraße folgen 2014 kleine Deckenabschlussarbeiten.

2012

Mehr Informationen für die Fahrgäste: Am 27. April 2012 nimmt die HAVAG an der Haltestelle Rennbahnkreuz weitere optische Fahrgastinformationen in Betrieb. An nunmehr insgesamt 35 Standorten werden die Fahrgäste aktuell und minutengenau informiert.

Straßenbahnlinie bis Büschdorf geht in Betrieb: Mit einem Familienfest eröffnen die Stadtwerke Halle und die HAVAG die neue Endhaltestelle der Straßenbahn in Büschdorf. Damit wurde das Großbauprojekt des Streckenneubaus von Neustadt nach Büschdorf quer durch die Stadt abgeschlossen.

Erneuerte Straßenbahngleise in der Beesener Straße: Nach dreijähriger Bauzeit findet das Bauvorhaben der HAVAG in der Beesener Straße seinen Abschluss. Auf knapp einem Kilometer wurden die Straßenbahngleise erneuert, sechs Haltestellen barrierefrei und niederflurwagengerecht ausgebaut, Straße, Fuß- und Radweg neu gestaltet und 135 Parkplätze angelegt.

2011

Inbetriebnahme eines Testbusses, mit dessen Hilfe ein satellitengestütztes Navigations- und Verkehrsmanagementsystem erprobt wird.

Die Haltestellen Hallmarkt und Ankerstraße werden wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle Ankerstraße wurde im Rahmen der umfangreichen Bauarbeiten an der Klausbrücke und in der Mansfelder Straße komplett neu gestaltet.
Mit der Fertigstellung der neuen Klausbrücke sowie der Mansfelder Straße fahren die Straßenbahnlinien 2, 5, 10, 11 und 94 wieder in ihrer herkömmlichen Linienführung

2010

Inbetriebnahme einer Teststraßenbahn, mit deren Hilfe ein satellitengestütztes Navigations- und Verkehrsmanagementsystem erprobt wird.
Jubiläumsfeier 50 Jahre Parkeisenbahn Peißnitzexpress

2009

Start des Projektes „Service Aktiv“ zur Begleitung und Beratung von Fahrgästen. Einführung der elektronischen Fahrkarte UmweltCard GOLD.

2008

Die HAVAG wird Betreiber der Parkeisenbahn Peißnitzexpress.

2007

Die HAVAG feiert 125-Jahre Nahverkehr in Halle mit einem großen Fest. Zum Jubiläum erscheint eine neue Chronik „Wie Halle ins Rollen kam“.

2006

Ab 30. Oktober rollen die Straßenbahnen auf der neuen Gleistrasse vom Stadtteil Neustadt über die Haltestelle „Am Leipziger Turm“ direkt bis zum Hauptbahnhof. Nach 8 Jahren Bauzeit findet eines der größten Verkehrsbauprojekte der Halleschen Verkehrs-AG und der Stadt Halle zunächst seinen Abschluss.

2005

Die Gleisbauarbeiten auf dem Marktplatz sind abgeschlossen. Die zehn den Marktplatz querenden Linien rollen auf neuen Gleisen. Eine wichtige Etappe bei der Umgestaltung des Riebeckplatzes ist geschafft: HAVAG-Bahnen haben freie Fahrt unter dem Riebeckplatz und bedienen die zwei neu entstandenen Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „Riebeckplatz“.

2003

Einweihung der neuen Wendeschleife Soltauer Straße in Neustadt und Einweihung der neuen Strecke über den Glauchaer Platz

2004

Der erste für Halle entwickelte Niederflurkurzgelenktriebwagen MGTK rollt durch Halle. Umfangreiche Gleisbauarbeiten zur Neugestaltung des halleschen Marktplatzes beginnen. Bedeutendste Veränderung ist die Entfernung des Diagonalgleises zwischen Marktkirche und dem Kaufhaus Wöhrl.

2002

Einweihung der neuen Kopfendstelle am Göttinger Bogen in Neustadt

2001

Der Tarif des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) wird eingeführt. Neben elf weiteren Verkehrsunternehmen ist auch die Hallesche Verkehrs-AG Gesellschafter des MDV.

2000

Eröffnung des 2. Teilabschnittes zwischen S-Bahnhof Neustadt und Eselsmühle

1999

Eröffnung des 1. Teilabschnittes der Neubaustrecke nach Neustadt zwischen Rennbahnkreuz und S-Bahnhof Neustadt.

1998

Baubeginn für die Straßenbahnneubaustrecke Neustadt–Hauptbahnhof.

1997

Inbetriebnahme des neuen Betriebshofes Rosengarten.

1996

Das Historische Straßenbahndepot Seebener Straße öffnet erstmals seine Pforten und Grundsteinlegung, sowie Richtfest für den neuen Betriebshof Rosengarten.

1992

Einführung von Niederflurtechnik im Straßenbahnbetrieb.

1991

Einführung eines neuen Zeittarifs. Im Busbetrieb kommen erste Niederflurfahrzeuge zum Einsatz.

1990

Gründung der Halleschen Verkehrs-AG. Diese übernimmt auch den Busverkehr des Stadtteils Neustadt.

1976–1982

Große Straßenbahnneubaustrecken entstehen im Süden von Halle.

1971

Die Linie 5 von Halle nach Bad Dürrenberg ist mit 30,7 km die längste Straßenbahnstrecke der DDR.

1963

Die Entrichtung des Fahrgeldes erfolgt durch Zahlboxen. Schaffnerbetrieb gibt es nur noch auf den Linien der Überlandbahn.

1951

WEHAG und MÜBAG werden vereinigt.

1944

Einführung des Einheitstarifes von 15 Pfennig, der bis 1991 Bestand hatte.

1930

Die erste Buslinie wird eröffnet.

1929

Die Städtische Straßenbahn wird Teil der Werke der Stadt Halle (WEHAG).

1922

Preissteigerungen und Linienkürzungen durch Inflation.

1918

Die Merseburger Überlandbahn AG (MÜBAG) nimmt ihren Betrieb auf.

1917

Die Hallesche Straßenbahn AG und die AEG Stadtbahn werden zur Städtischen Straßenbahn Halle vereinigt.

1902

Die „Elektrische Straßenbahn Halle–Merseburg“ verbindet die Gemeinden Ammendorf und Schkopau mit Halle und Merseburg.

1891

Aufnahme des elektrischen Straßenbahnbetriebes durch die AEG Stadtbahn. Halle hat als erste Stadt in Europa ein elektrisches Straßenbahnnetz.

1882

Die Hallesche Straßenbahn eröffnet die erste Pferdebahn.