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Moderne Linie 8

Vielfältig und besonders – damit zeichnen sich die Orte für modernes Bauen in Halle (Saale) aus. In den 1920er Jahren entwickelte sich die Stadt zu einem modernen und aufstrebenden Industriestandort im mitteldeutschen Raum: chemische Industrie, Flugzeugbau, Bergbaugebiete im Umland, Salzgewinnung und Industrialisierung der Landwirtschaft waren wichtige Faktoren. 
Heute bieten die Siedlungsarchitektur, Verwaltungs-  und Verkehrsbauten, in Form von Geschäfts- und Gesellschaftsbauten sowie von Kirchen und Schulen reichlich Substanz für die Zeit der Moderne in unserer Stadt. Begeben Sie sich mit der "Modernen Linie 8" auf eine interessante Zeitreise und lassen Sie sich durch eine spannende Epoche führen. 

Mehr Informationen sowie Details zu weiteren Stationen entlang der Linie finden Sie im Flyer der HAVAG „Moderne Linie 8“. Das Faltblatt ist kostenlos in allen HAVAG-SERVICE-CENTERN und im Kundencenter der Stadtwerke GmbH erhältlich. Sie können sich den Flyer natürlich auch als PDF-Dokument herunterladen und ansehen.

Haltestelle Trotha

Heizkraftwerk Halle-Trotha Außenansicht, Foto: Falk Wenzel
Heizkraftwerk Halle-Trotha Innenansicht, Foto: Falk Wenzel

Heizkraftwerk Halle-Trotha

1924 entstand an den Ufern der Saale in Halle-Trotha ein Elektrizitätswerk. Das Gebäude ist Zeugnis einer Industriearchitektur, die sich dem Formenkanon der Neuen Sachlichkeit verpflichtet fühlte.

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Adresse: Brachwitzer Straße 21, 06118 Halle (Saale)
www.evh.de/privatkunden/unternehmen/energiepark/trotha

Haltestelle Emil-Eichhorn Straße

Solebad Wittekind

Zu den Gästen, des zwischen 1923 bis 1925 nach Wilhelm Jost (*1874; †1944) neu errichteten Gebäudes, gehörte auch Friedrich Nietzsche (*1844; †1900). Für die bauplastische Ausstattung im Inneren und Äußeren sorgten Professoren und Absolventen der einstigen Städtischen Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein.

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Adresse: Wittekindstraße 15, 06114 Halle (Saale)

Haltestelle Burg Giebichenstein

Burg Giebichenstein

1921 wurde in der Unterburg eine Kunstgewerbeschule eingerichtet, die eng mit dem nahen Bauhaus verbunden war. Auch heute noch befindet sich in der Burg die renommierte Kunsthochschule. Hier finden regelmäßig Ausstellungen statt.

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Adresse: Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)
www.burg-halle.de

Giebichensteinbrücke

Von 1926 bis 1928 wurde die 261 Meter lange Giebichensteinbrücke erbaut. Rechts und links des Sockels schmücken zwei monumentale Tierskulpturen – ein Pferd und eine Kuh - die Brücke. Sie dienen als Eisbrecher und symbolisieren die Verbindung des ländlichen Kröllwitz mit dem städtischen Giebichenstein.

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Adresse: Kröllwitzer Straße, 06120 Halle (Saale)

Haltestelle Hermannstraße

Geschäftshaus Paul Krause, Foto: HAVAG

Geschäftshaus Paul Krause

Richard Schmieder (*1891; †1980) – ein bekannter Architekt in der Saalestadt – hinterließ der Stadt Glanzlichter der Architektur. So zum Beispiel die nur noch ansatzweise erkennbare Fassade des Geschäftshauses von Paul Krause im expressionistischen Stil.

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Adresse: Geiststraße 39, 06108 Halle (Saale)

Haltestelle Moritzburgring

Umspannstation Uniring, Foto: Falk Wenzel

Umspannstation Uniring

Die Transformatorenstation wurde 1928/29 unter dem Stadtrat Wilhelm Jost (*1874; †1944) erbaut. Sie gilt bis heute als künstlerisches Objekt und diente als Tribüne, Kiosk, Tankstelle sowie als Wohnung, Werkstätte und Toilette. Heute befindet sich darin ein Imbiss, der vor allem bei Halles Nachtschwärmern sehr beliebt ist.

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Adresse: Universitätsring 11, 06108 Halle (Saale)

Haltestelle Marktplatz

Kaufhaus Lewin, Foto: HAVAG

Ratshof

Der Ratshof zu Halle wurde 1928/1929 im Hinterhof des Rathauses unter Architekt und Stadtbaurat Wilhelm Jost errichtet. Er befindet sich am östlichen Rand des Marktplatzes und ist der Hauptsitz der Stadtverwaltung.

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Adresse: Marktplatz 10, 06108 Halle (Saale)
www.halle.de

Kaufhaus Lewin

1929 wurde am Markt 3 bis 7 das bekannte Warenhaus „Kaufhaus J. Lewin“ erbaut und vereint Elemente des Neuen Bauens, des Neoklassizismus und des Art déco miteinander. Es wurde vom halleschen Architekten Bruno Föhre (*1883; †1937) entworfen. Heute befindet sich dort neben einem Textilwarengeschäft auch eine Sprachschule, Büroräume, Wohnungen und eine Buchhandlung über mehrere Etagen.

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Adresse: Marktplatz 30, 06108 Halle (Saale)

Haltestelle Rannischer PLatz

Großgarage Süd, Foto: Matthias Kunkel
Johannesviertel, Foto: HAVAG

Großgarage Süd

Die 1927 bis 1929 errichtete Großgarage Süd ist eine der letzten erhaltenen Hochgaragen mit Automobil-Aufzug und drei Schiebebühnen. Errichten ließ sie der Bauunternehmer und Ingenieur Walter Tutenberg (*1886; †k.A.) .

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Adresse: Pfännerhöhe 29, 06110 Halle (Saale)

Johannesviertel

Das Johannesviertel entstand in drei Etappen zwischen 1910 und 1929. Es unterscheidet sich in Gestalt und baulicher Dichte erheblich von den typischen gründerzeitlichen Bebauungen der Südlichen Innenstadt. Herrmann Frede (*1883; †1965) war der verantwortliche Architekt.

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Adresse: Johannesplatz, 06110 Halle (Saale)

Haltestelle Kantstraße

Wasserturm Süd, Foto: Falk Wenzel
Umspannwerk Turmstraße, Foto: Falk Wenzel

Der Wasserturm (Süd)

Dieser Turm ist ein Beispiel für die funktional-expressive Backsteinarchitektur der 1920er Jahre. Er prägt mit seiner Höhe von 45 Metern das gesamte Stadtviertel. Die Verantwortlichen Architekten waren Wilhelm Jost
und Oskar Muy.

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Adresse: Lutherplatz 29, 06110 Halle (Saale)

Umspannwerk Turmstraße

Das Umspannwerk entstand etwa zeitgleich mit dem Wasserturm Süd im Jahre 1928. Es beherbergt zwei Treppenhäuser mit soliden Schlosserarbeiten. Architekt Wilhelm Jost konzipierte für seine Bauwerke immer noch weitere Funktionen, so wurde das Gebäude mit Lagerräumen für Straßenreinigung- und Tiefbauverwaltung an der östlichen Seite ausgestattet. Mittlerweile ist dort die Zählerwerkstatt der Wasser und Haustechnik GmbH untergebracht. 2012 eröffnete im Umspannwerk das Historische Technikzentrum der Stadtwerke Halle mit einer Dauerausstellung.

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Adresse: Süd-Seite des Lutherplatzes, 06110 Halle
www.swh.de/stadtwerke/verantwortung/gesellschaft/stadtentwicklung/htz

Haltestelle Robert-Koch-Straße

Kirche zur Heiligsten Dreieinigkeit – Innenansicht, Foto: Matthias Kunkel

Kirche zur Heiligsten Dreieinigkeit

Die Dreieinigkeitskirche entstand als eine der wenigen architektonischen Sakralbauten in der Zeit des experimentellen Kirchenbaus nach dem Ersten Weltkrieg. Der hexagonal angelegte Grundriss erscheint mit seinem Wechsel von kurzen und langen Außenmauern wie ein Dreieck, worin der Bezug zum Namen der Kirche, der heiligen Dreieinigkeit liegt.

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Adresse: Lauchstädter Straße 14, 06110 Halle (Saale)
www.franziskus-halle.de/kirchen

Haltestelle Vogelweide

Siedlung Vogelweide, Fotos: HAVAG
Lutherkirche, Fotos: HAVAG

Siedlung Vogelweide

Zwischen 1930 und 1932 wurden, durch den Architekten Heinrich Faller (*1895; †1945), in der Siedlung Vogelweide, 13 Wohnblocks in Zeilenbauweise errichtet. Die Gebäude im Bauhaus-Stil sind hauptsächlich durch Kleinwohnungen mit Dreispännergrundriss gekennzeichnet.

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Adresse: Vogelweide, 06110 Halle (Saale)

Lutherkirche

Die Lutherkirche wurde im Stil der Neuen Sachlichkeit nach Plänen von Rudolf Ostermaier errichtet. Am 10. November 1928, dem Geburtstag Martin Luthers, fand die Grundsteinlegung statt.

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Adresse: Damaschkestraße 100 a, 06110 Halle (Saale)
www.luthergemeinde-halle.de

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Moderne Linie 8

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