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Modellprojekt STADTLand+ // Zielumsetzung

Netzoptimierung von Arbeits- und Wohnort

... wird in Halle (Saale) erreicht, indem die Takte im Straßenbahnverkehr verdichtet werden, ein On-Demand-Verkehr eingeführt und die Anbindung zum Star Park durch den neu eingerichteten Star-Park-Express verbessert wird. Die Realisierung umfasst die folgenden drei Maßnahmen und wird durch die HAVAG umgesetzt.

  • 10-Minuten-Takt

    Das Angebot an Bussen und Bahnen zwischen den Stadtteilen Kröllwitz und Giebichenstein über das Stadtzentrum zum Stadtteil Büschdorf sowie im Stadtbezirk Ost soll verbessert werden. Erreicht wird dies durch eine Taktverdichtung von 15 auf 10 Minuten auf der Straßenbahnlinie 7 sowie eine Taktverdichtung von 30 auf 20 Minuten auf der Buslinie 27.

  • On-Demand-Verkehr

    Im Stadtbezirk Ost und im Paulusviertel soll ein bedarfsgerechtes und flexibles Verkehrsangebot umgesetzt werden. Dieses erfolgt durch ein On-Demand-System. Das bedeutet, dass es keine Fahrplan- und keine Linienwegbindung gibt und Fahrten mit Kleinbussen oder Autos nur nach Bedarf durchgeführt werden.

  • Star Park Express

    Der Star Park ist ein Industriepark vor den Toren der Stadt Halle (Saale). Hier arbeiten derzeit über 2.000 Mitarbeitende. Durch die Erweiterung des Parks ist mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen.Der Star Park Express soll künftig die Anbindung des Star Parks an die Stadt Halle (Saale) verbessern und die Reisezeit verkürzen. Zwei Express-Buslinien werden auf den Relationen Neustadt – Hauptbahnhof – Star Park und Silberhöhe/Südstadt – Hauptbahnhof – Starpark fahren und die Reisezeiten um 20 bzw. 11 Minuten verkürzen.

    Mehr Infos erhalten Sie unter: www.havag.com/starpark.

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Verbindung von Stadt und Umland

...wird durch die Einführung eines innovativen Stadtverkehrs in Merseburg verbessert, ebenso wird ein reibungsloses und gesichertes Umsteigen zwischen Regional- und Stadtverkehren durch die System- und Taktverknüpfung der Stadt-Umland-Verkehre sowie der Vernetzung von Auskunftssystemen zur Anschlusssicherung verbessert. Ergänzt werden diese Maßnahmen um ein Mobilitätsmanagement, welches Gewerbe- und Betriebsstandorte im Saalekreis in die Verkehrsplanung mit einbezieht und das Pendeln nach Halle (Saale) somit auch tariflich attraktiver macht.

  • Innovativer Stadtverkehr Merseburg

    Es soll eine verkehrliche Verbesserung des Stadtverkehrs Merseburg sowie von einfahrenden Regionallinien erzielt werden. Neben weiteren Stadtteilen soll auch die Hochschule Merseburg besser erschlossen werden. Zudem wird das südliche Gewerbe- und Industriegebiet neu an den Stadtverkehr angebunden.

  • Taktverknüpfung Stadt-Umland-Verkehr

    Der Saalekreis plant drei Regionalbuslinien an den drei Verknüpfungsstellen Trotha, Büschdorf und Neustadt dahingehend anzupassen, dass die Einbindung der Regionalbuslinien an die Stadtverkehrslinien hier verbessert wird.

  • Anschlusssicherung Stadt-Umland-Verkehr

    Es erfolgt die Planung und Neuausstattung von vier Verknüpfungshaltestellen. In Verbindung mit einer Angebotsverbesserung im Regional- und Stadtverkehr des Saalekreises, entstehen qualitativ bessere Umsteigemöglichkeiten.

  • Jobticket und Mobilitätsmanagement

    Dafür ist die Umsetzung eines umfassenden Mobilitätsmanagements bei Arbeitgebern geplant, um den nach und aus Halle (Saale) ein- und ausströmenden Verkehr durch Berufspendler zu verringern. Erreicht werden soll dies durch eine betriebliche Mobilitätsberatung und die Erweiterung der derzeitigen Angebote im Jobticket. Ebenso setzt der MDV für den Saalekreis ein betriebliches Mobilitätsmanagement um. Damit werden Gewerbe- und Betriebsstandorte bereits von Anfang an in den Verkehrsplanungsprozess einbezogen. 

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Plus-Multimodalität in Halle (Saale)

Auskunfts- und Ticketsysteme werden für die Multimodalität vernetzt. Mobilitätsstationen werden installiert, sowie eBikesharing inklusive Lastenräder eingeführt. Über eine multimodale Mobilitätsplattform sind die Angebote per App ausleihbar auch über einen neu eingeführten multimodalen Tarif. Ergänzt werden diese Maßnahmen um die weitere Digitalisierung der Haltestellen in Halle (Saale).

  • Digitale Haltestelle

    ... an Haltestellen im halleschen Stadtgebiet erfolgt eine weitere Digitalisierung mit Hilfe innovativer Anzeigetechnologien durch die attraktive Kundenkontaktpunkte entstehen.

  • eBikesharing

    ... als Baustein eines attraktiven multimodalen Gesamtangebotes wird im halleschen Stadtgebiet ein eBikesharingsystem mit 600 Fahrrädern installiert. Dadurch wird eine Nutzung der umweltfreundlichen Verkehrssysteme gefördert.

  • Multimodale Mobilitätsplattform

    Eine verbundweite App-basierte multimodale Mobilitätsplattform soll die digitale Grundlage für die Verknüpfung innovativer Mobilitätsangebote mit den bereits bestehenden Angeboten werden. Die Mobilitätsangebote werden einfach und umfassend mit multimodalem Routing inklusive einer Preisauskunft anzeigt. Die Buchung kann sofort erfolgen.

  • Mobilitätsstationen

    ... im halleschen Stadtgebiet werden Mobilitätsstationen zur Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel eingerichtet. Hierbei werden zwei verschiedene Formen unterschieden: zentrale Mobilitätsstationen (10 Standorte) und wohnortnahe Mobilitätspunkte (12 Standorte).

  • Multimodaler Tarif

    Abonnierenden in der Tarifzone 210 (Halle) können ein multimodales ABO wählen. Dieses vernetzt die Nutzung von Bus und Bahn mit den multimodalen Anteilen von eBikesharing und eCarsharing.

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Plus – eTarif und digitaler Vertrieb im gesamten MDV

... werden durch die Vernetzung von Auskunfts- und Vertriebssystemen per verbundweites smartphone-basiertes Check-In/Check-Out-System umgesetzt. Der digitale Vertrieb im MDV wird weiter ausgebaut, durch die Einführung von eTicket-Chipkarten für alle Tarife insbesondere in den Landkreisen. Somit werden alle Tickets für die Ausgabe auf einer Chipkarte umgestellt, inklusive bargeldloser Bezahlung. Abonnierende erhalten über ein Kundenportal bei den jeweiligen regionalen Verkehrsunternehmen die Möglichkeit ihr Abonnement online zu bestellen und zu verwalten.

  • eTarif im MDV

    In der ersten Stufe wird die HAVAG eTarifs über die App FAIRTIQ erstmalig im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) ausprobieren. Dieser entfernungsbasierte Tarif wird während des Projekts in der Tarifzone 210 (Stadt Halle) erprobt.
    In der zweiten Stufe fließen die aus den Pilot-Erhebungen gewonnene Erkenntnisse sowie weitere empirische Untersuchungen in ein verbundweites eTarif-Konzept zu einem entfernungsbasiertem Tarif ein, um somit den Vertrieb im MDV weiter zu digitalisieren.

  • Check-In-Check-out-App im MDV

    Der Mitteldeutsche Verkehrsverbund möchte hier, gemeinsam mit den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB), die positiven Erfahrung, die die Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG) mit der App FAIRTIQ in der Stadt Halle (Saale) sammeln konnte, weiter ausbauen und ein einheitliches App-System im Verbundgebiet umsetzen. 

  • eTicket-Chipkarten für Bartarif im MDV

    Verbundweit sollen Bartarife und Zeitkarten auf eTicket-Chipkarte umgestellt werden. Dafür werden Vertriebssysteme bei den Verkehrsunternehmen im MDV technisch erweitert.

  • Online-Kundenportale bei den regionalen Verkehrsunternehmen

    Bequem online bestellen: Über die Kundenportal auf den Webseiten der regionalen Verkehrsunternehmen können Kundinnen und Kunden die digitale Bestell- und Verwaltungsmöglichkeiten nutzen und Abonnements und eTickets bequem online beantragen.

Weitere Maßnahmen:
Marketing, Kommunikation und Beurteilung

Alle Maßnahmen werden marketingstrategisch begleitet und zentral über das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation im Förderprogramm während der Projektlaufzeit bis Ende 2024 kontinuierlich auf Ihre Wirksamkeit untersucht.


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Landkreis Saalekreis

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Personennahverkehrsgesellschaft Merseburg-Querfurt mbH

Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Stadt Halle (Saale)

Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH

Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL)


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